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Stand Up Paddle Boards 

 

Stand up Board Paddeln als Trendsport

Immer mehr Leute entdecken das Stand up Paddling für sich und machen es durch zu einer echten Trendsportart. Unter Stand up Paddling versteht man eine auf dem Wasser ausgeübte Sportart, bei der Du aufrecht auf einem SUP Board stehst, das einem Surfboard ähnelt. Mit Hilfe eines Stechpaddels, das beidseitig eingesetzt wird, kannst Du Dich fortbewegen. Das so genannte Stehpaddeln stammt ursprünglich aus Polynesien, wo sich Fischer mit einem Paddel fortbewegten, während sie in ihren Kanus standen. Auch auf Hawaii ist diese Sportart schon lange bekannt. Früher war es nur dem dortigen König vorbehalten, sich auf diese Weise fortzubewegen. In Asien gibt es heute noch Flöße aus Bambus, die lediglich eine Person tragen, die sich mit Hilfe eines Paddels fortbewegt und die als Fortbewegungsmittel genutzt werden. Inzwischen hat sich eine ganze Industrie um diesen Sport herum entwickelt, ganze Vereine und Verbände sind entstanden, die sogar Wettbewerbe und Meisterschaften auf nationaler und internationaler Ebene veranstalten. Viele Vereine bieten Kurse für Kinder und Erwachsene zum Erlernen des Stand Up Paddlings an.

Warum wurde Stand Up Paddeln zur Trendsportart?

Ein Grund für die Erfolgsgeschichte dieser Sportart ist die Tatsache, dass Du sie auf jeder Art von Gewässer praktizieren kannst. Egal, ob Du einen Fluss, einen See oder den Ozean vor der Haustür hast, nahezu jedes Gewässer eignet sich, um als Freizeitsportler eine einfache Tour zu unternehmen, mit dem Bord angeln zu gehen oder als Profisportler an einem Rennen teilzunehmen.
Der eigentliche Startschuss, der aus dem Stand Up Paddling eine Trendsportart machte, kam natürlich aus den Vereinigten Staaten. Beim Ausprobieren dieses Sports wurde schnell klar, dass er aufgrund der notwendigen Technik einen enormen Trainingseffekt auf den gesamten Körper hat. Neben der körperlichen Fitness und der Kondition kommt es beim Stand Up Paddling vor allem auf die Koordinationsfähigkeit an, da es den Gleichgewichtssinn sowie die Koordinationsfähigkeit schult und verbessert. Durch die Beanspruchung aller Muskelgruppen (Rumpf, Arme, Beine, Rücken) ist das Stand Up Paddling ein echtes Ganzkörper-Workout. Zudem sollte die positive Wirkung auf das seelische Wohlbefinden nicht unterschätzt werden, da man diese Sportart inmitten der Natur ausübt, was sehr beruhigend und entspannend wirkt.

Was ist ein Stand up Board?

Zu Beginn des neuen Trends nutzte man vor allem Long- oder Tandemboards, die vom Windsurfen (auch Wellenreiten genannt) bekannt sind. Ursprünglich waren SUP-Boards also gewöhnliche Surfboards. Um den Anforderungen dieser Sportart gerecht zu werden, haben verschiedene Hersteller spezielle Boards entwickelt. Der Markt für SUP-Boards bietet heute Bretter mit einer Länge von 1,80 Meter bis hin zu Boards, die über 4 Meter lang sind. Das Volumen der Boards beträgt zwischen 100 und 250 Litern.

Was gibt es für Boards?

Während sich das Stand Up Paddeln zu einer beliebten Sportart entwickelt hat, wurde auch mit verschiedenen Boards experimentiert. Heute gibt es zwei verschiedene Arten von Boards. Zunächst wurde hauptsächlich das Hardboard genutzt, heute greifen die meisten allerdings auf das so genannte Inflatable Board zurück. Sein Marktanteil liegt inzwischen bei etwa 95 Prozent.
Bei den Materialien gilt, dass Boards umso teurer sind, desto weniger Gewicht sie haben. Die Hersteller nutzen vor allem Polyethylen (PE), witterungsbeständige Kunststoffe wie Acrylnitril-Styrol-Acrylester (AST oder ASA) oder Epoxydharz (Kunstharz). Bei Profis, die sehr belastbare und leichte Boards benötigen, stehen Boards aus Karbon hoch im Kurs. Alle Boards werden mit gummierten oder zumindest angerauten Oberflächen hergestellt, um einen sicheren Stand beim Paddeln zu garantieren. Als Material für die Oberfläche wird meist Ethylenvinylacetat genutzt.
Wer sich ein Board zulegen möchte, der sollte vorher überlegen, für welche Disziplin des Stand Up Paddling er sich interessiert. Möchte man Touren machen, Rennen fahren oder gar darauf angeln. Manche nutzen die Boards sogar, um darauf Yoga bzw. Fitness-Übungen zu machen. Ist man sich über solche Dinge im Klaren, kann man besser entscheiden, welche Länge das Board haben muss, wie breit es sein darf und über welche Dicke es verfügen darf. Da es für alle möglichen Aktivitäten die unterschiedlichsten Bretter gibt, sollte man sich vor dem Kauf auf jeden Fall kompetent beraten lassen, am besten in einem Fachgeschäft. 

Inflatable Boards

Im Jahr 2011 wurde eine neue Technik für SUP-Boards entwickelt, die inzwischen weltweit einen Marktanteil von 95 Prozent erobern konnte. Das spezielle, auf der so genannten Dropstitch-Technik beruhende Verfahren ermöglicht die Produktion von aufblasbaren SUP-Boards. Dropstitch sind Verbindungsfasern aus Polyester, die im Innern des Boards zwischen der Unter- und Oberseite verklebt und verwebt werden. Diese Fasern sind extrem flexibel. Dadurch können Inflatable Boards tatsächlich zusammengerollt und so sehr viel Platz sparend transportiert werden. Das Gewicht solcher Boards liegt zwischen 12 und 15 kg. Die entsprechenden Boards für Kinder wiegen lediglich 8 kg. Der große Vorteil liegt also in der vereinfachten Lagerung sowie einem leichteren Transport. Außerdem sind sie weniger anfällig für Schäden durch Steine. Zudem kann sich der Paddler aufgrund des weichen Materials nicht so schnell verletzen. Die leistungsfähigsten Modelle verfügen über eine Traglast von bis zu 250 Kilo. Aufgrund dieser Eigenschaften sind die Inflatable-Boards genannten Bretter für Sportangler und Freizeitpaddler geeignet. Allerdings verfügen sie trotz maximalen 1,7 bar Innendruck nicht ganz über die Steifigkeit und Fließeigenschaften von herkömmlichen SUP-Boards (Hardboards).

Boards mit Windsurf-Option

Viele Sportbegeisterte möchten ihr Board nicht nur zum Stand Up Paddling nutzen, sondern auch für das Windsurfen. Fast alle Modelle der so genannten Wind-SUPs verfügen über eine Windsurf-Option. Dies ist allerdings für die Hersteller eine Herausforderung, denn ein Stand Up Paddling Board hat eine andere Form, wie ein klassisches Surfbrett. Außerdem braucht ein SUP-Board für das Windsurfen eine größere Finne (Unterwasserflosse am Heck) und es muss zudem Platz für eine Mastfußplatte auf dem Board sein, um das Segel zu befestigen. Hersteller wie zum Beispiel Naish, RDD, Starboard, Vandal und Fanatic haben sich dieser Herausforderung gestellt und entsprechende Boards entwickelt.

Hardboards

Im Gegensatz zu den Inflatable Boards sind die Hardboards zwar etwas schwieriger zu transportieren, aber dafür entfällt das manchmal nervende Aufpumpen und Du musst keine Pumpe mitnehmen. Auch eine Reparatur kann leichter vorgenommen werden, da das Board ausschließlich aus festem Material besteht und keine Luft enthält, die bei Beschädigung entweicht. Damit kann ein solches Board auch bei einem größeren Schaden nicht sinken. Viele Paddler haben beim Hardboard den Eindruck, dass die Fahrleistung etwas besser ist, als bei einem Inflatable Board. Andere berichten, dass das Fahrgefühl bei einem Hardboard besser, weil unmittelbarer spürbar ist. Die Lagerung ist tatsächlich ein wenig komplizierter, da handelsübliche Hardboards mit einer Länge zwischen 3 m und 3,80 m nur selten in eine Garage oder einen Keller passen. Wer ein Board für lange Strecken kaufen möchte, braucht sogar 4,30 m Platz.

Carbon Boards

Vor allem bei Profisportlern sind Boards aus Carbon (Kohlenstoff) besonders beliebt. Grund dafür ist das wesentlich niedrigere Gewicht der Bretter, denn die Carbonfasern sind sehr viel leichter, als die herkömmlichen Materialien. Anisotrope Kohlenstofffasern sind extrem belastbar und verfügen über eine exzellente Festigkeit. Damit ist die Steifigkeit des Boards sowie eine hohe Bruchsicherheit garantiert. Allerdings schlagen sich diese auch im Preis nieder, der bei Carbon Boards deutlich höher ist, als bei Boards aus herkömmlichen Materialien. 

Welche Einsatzbereiche gibt es?

Für alle, die das Stand Up Paddeln für sich entdeckt haben, bieten die Hersteller eine Vielzahl von unterschiedlichen Boards an, die sich jeweils für bestimmte Disziplinen eignen. Natürlich gibt es hier Überschneidungen, aber letztlich kann jeder das Board finden, das er benötigt.

Allround Boards

Wer ganz neu mit dem Stand Up Paddeln begonnen hat, der sollte sich zunächst ein Allround Board zulegen. Diese Boards eignen sich für fast alle Disziplinen, sind für Einsteiger und auch die ganze Familie ideal. Allround-Boards kann man im Flachwasser nutzen, mit ihnen zum Wellenreiten gehen oder sie für Yoga- oder Fitnessübungen auf dem Wasser einsetzen. Solche Boards sind in der Regel nicht ganz so lang wie beispielsweise Race Boards, besitzen aber etwas mehr Länge als ein klassisches SUP Surfboard. Zudem haben Allround Boards meist ein größeres Volumen und sind breiter. Dadurch sind sie stabiler und eignen sich daher besonders für Einsteiger und große Personen.

Touring Boards

Nicht alle beherrschen das Windsurfen, haben aber Freude am Paddeln. Mit Touring Boards kann man über Stunden oder sogar Tage umliegende Seen oder Flüsse in der Heimat oder im Urlaubsgebiet erkunden. Mit Touring Boards kann man aber auch sportlich anspruchsvolle Trainingssessions durchziehen oder die Bretter ganz einfach als Badeinsel für die ganze Familie nutzen. Die Boards sind den Allround Boards sehr ähnlich, allerdings verfügen sie über eine größere Länge, wodurch sie sich nicht so leicht wenden lassen. Darum sind sie für Kinder, die an Touren teilnehmen, nicht so gut geeignet.

Distance Boards

Eine sehr beliebte Disziplin ist das Distance Stand Up Paddling. Hierfür kommt ein Brett-Typ zum Einsatz, dessen Form der eines schnellen Ruderbootes sehr ähnlich ist. Für das Distance Stand Up Paddling kann man aber auch Boards verwenden, deren Rumpfform man mit der von Boards vergleichen kann, die von Lifeguards an vielen Stränden verwendet werden. Distance Boards können aber auch große Ähnlichkeit mit Outrigger Kajaks (Kanus mit Auslegern) haben. Die Gestaltungselemente eines Boards spielen eine große Rolle bezüglich der Fahreigenschaften. Distance Boards beispielsweise haben meist eine flachere Bodenkurve (Scoop-Rocker-Linie) und eine stärker gestreckte Außenkante (Outline). Diese Formen unterstützen die Gleitfähigkeit des Boards im Wasser und erleichtern das Paddeln über längere Strecken, wodurch Kraft gespart wird.

Race Boards

Schmale und lange Boards benötigt man, wenn man mit ihnen Rennen fahren möchte. Solche Boards gelten als Ferrari unter den SUP Boards, da sie meist von Profis genutzt werden. Sie sind aus hochwertigsten Materialien wie Karbon oder Fiberglas hergestellt, um Gewicht zu sparen. Zudem nutzen Profis inzwischen Boards, die aus einem Doppelrumpf bestehen, als das neueste im Bereich der Board-Technik gelten und sogar im Flachwasser Geschwindigkeiten von bis zu 7 Knoten erreichen. Sie werden deshalb auch für das so genannte Downwind Paddeln verwendet, bei dem man den Rückenwind nutzt, um schneller vorwärts zu kommen. Race Boards sind ebenfalls für längere Strecken geeignet. Einsteiger sollten Race Boards nicht als erstes Modell kaufen, da sie sich nur mit viel Können fahren lassen.

Special Boards

Immer mehr Angler entdecken die SUP-Boards für sich. Um auf diese Weise zu angeln, benötigt man ein etwas breiteres Board, damit man genug Standfestigkeit beim Werfen hat. Zudem ist auf einem breiteren Board Platz für einen Kescher und andere Utensilien, die zum Angeln benötigt werden.
Eine sehr anspruchsvolle Disziplin ist das Stand Up Paddling im Wildwasser. Hierfür werden bestimmte Boards benötigt, die vor allem sehr stabil sind und nicht gleich bei jedem Kontakt mit dem Grund des Flusses kaputt gehen. Leider bieten nur wenige Hersteller (Imagine und C4)entsprechende Boards an. Wer sich ein Board für das anspruchsvolle Paddeln im Wildwasser zulegen möchte, der sollte darauf achten, dass das Board zumindest über eine schützende Softschicht verfügt, die bei Bedarf nachgibt und nicht reißt. Ebenso unempfindlich ist eine Außenschicht aus ASA oder aus Polyethylen. Wildwasser-Boards sind zumeist kurz und breit, wodurch sie sehr schwer kippen. Außerdem verfügen solche Boards über klobige Ränder. Dadurch sind sie während der Fahrt entgegen der Strömung das Oberwasser optimaler abhalten kann. Für relativ ruhiges Wasser kann ein Allround Board genutzt werden. 

Yoga und Fitness Boards

Immer mehr Menschen entdecken die entspannende Wirkung von Yoga und möchten ihre Übungen in der Natur und auch auf dem Wasser absolvieren. Andere wollen ihre Fitness durch Übungen verbessern und haben ebenfalls den Anspruch, dabei auf dem Wasser zu sein. Die Hersteller von Stand Up Boards haben sich auf diese Wünsche eingestellt und entsprechende Boards entwickelt. Boards für Yoga oder Fitness müssen vor allem genügend Platz bieten, um alle Übungen ohne Platznot ausführen zu können. Eine möglichst rutschfeste Oberfläche hilft dabei, einen festen Stand zu bewahren und während der Übungen nicht wegzurutschen. Das Board sollte zudem über eine gewisse Dicke verfügen, da man sonst während der Übungen nass werden könnte, was bei einer längeren Übungsdauer unangenehm sein kann. Idealerweise befindet sich auch kein Tragegriff in der Mitte der Boardoberfläche, er würde bei den Übungen stören.

Kinder Boards

Nicht nur viele Erwachsene haben das Stand Up Paddeln für sich entdeckt, sondern auch Kinder finden zunehmend Gefallen an dieser Sportart. Die Board-Hersteller haben darauf reagiert und spezielle Boards mit kindgerechten Materialien, weniger Volumen und in entsprechenden Größen produziert. Als Boards für Kinder können aber auch kleinere SUP-Modelle für Erwachsene genutzt werden, da sie meist kürzer sind und weniger Volumen besitzen. Auch das Paddel sollte natürlich kindgerecht sein. Es gibt beispielsweise Paddel mit kleinerem Blatt, bei denen man zudem die Länge verstellen kann. Kinder sollten diesen Sport nur dann ausüben, wenn sie schwimmen können und mit der notwendigen Schutzkleidung ausgerüstet sind, die ihre Sicherheit garantiert.

Spezielle Boards für Frauen

Nicht nur Männer begeistern sich für das Stand Up Paddeln, sondern auch Frauen. Für sie eignen sich Boards, die weniger Gewicht haben und sich so einfacher transportieren lassen. Gerade für Anfängerinnen sollte das Board sehr stabil sein und guten Halt bieten. Nach einem entsprechenden Kurs sollten die handelsüblichen Boards auch für Frauen zu handhaben sein. Zwar bieten die Hersteller Boards speziell für Frauen an, diese unterscheiden sich aber kaum von den Brettern für Männer. 

Premium Marken für Stand up Boards

Wie es bei einer Trendsportart normal ist, hat sich der Markt vergrößert und es gibt inzwischen auch für das Stand Up Paddling eine ganze Anzahl an Herstellern, die Boards produzieren. Die bekanntesten Unternehmen haben ihren Sitz natürlich in den Ländern, in denen es diese Sportart bereits länger gibt bzw. aus denen sie ursprünglich stammt. Die Marktführer nutzen zum Verkauf ihrer Produkte ihre Netzwerke aus Händlern auf der ganzen Welt. Auch im deutschsprachigen Raum haben sich Hersteller etabliert, die durch Qualität und Vielfalt überzeugen.

Red Paddle

Ein sehr bekanntes Unternehmen ist Red Paddle Im Bereich des Stand Up Paddling bietet die Firma alles, was an Material benötigt wird. Im firmeneigenen Onlineshop können Boards, Paddel, Rucksäcke, Surf-Leashes und vieles mehr. Die Vielfalt ist beeindruckend und die Technik der Herstellung aufgrund kompetenter Kooperationen auf dem neuesten Stand. Die Inflatable Boards von Red Paddle sind durch die besondere Form der Herstellung extrem widerstandsfähig und gehen selbst bei einem Wurf vom Dach bzw. beim Überfahren mit einem Gabelstapler nicht kaputt.

Starboard

Auf der ISPO (Internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode) im Jahre 2016 fiel der Weltmarktführer Starboard durch seine Ankündigung auf, sich durch die Verwendung von recyceltem Plastik, biologischen Harzen auf pflanzlicher Basis und umweltfreundlicher Verpackung verstärkt für Nachhaltigkeit und Umweltschutz einzusetzen. Das Unternehmen bietet im Bereich des Stand Up Paddling alle notwendigen Utensilien. Für jede nur denkbare Disziplin hat Star Board die entsprechenden Boards entwickelt und vertreibt sie weltweit über ein großes Netzwerk an Händlern, mit denen das Unternehmen kooperiert. 

JP Australia

Das in Australien ansässige Unternehmen hat sich auf die Bereiche Windsurfing und Stand Up Paddling spezialisiert. Zudem unterstützt es eine ganze Reihe von Profisportlern, die bereits zahlreiche Preise gewinnen konnten. Das Unternehmen bietet Hard Boards und Inflatable Boards sowie sämtliches Zubehör an. Auch JP Australia ist gut vernetzt und kooperiert mit zahlreichen Händlern rund um den Globus.

Naish

Das 1979 gegründete Unternehmen Naish hat seine Wurzeln in Hawaii, einem der Mutterländer des Wassersports. Neben Produkten für Windsurfing und Kitesurfing bietet Naish auch alles an, was man für das Stand Up Paddling braucht. Das Sortiment ist zwar im Vergleich mit den anderen Herstellern etwas kleiner, dafür bietet der Online-Shop aber sehr hochwertige Produkte an. Zudem gibt es eine Auswahl an passenden Accessoires. 

Simmer Style Sails

Das Unternehmen Simmer Style Sails gilt als die älteste und legendärste Windsurfsegelmarke auf Hawaii. Die Firma wurde 1981 von den Brüdern Klaus und Malte Simmer auf Maui gegründet. Die Boards von Simmer Style Sails zeichnen sich vor allem durch die Liebe zum Detail, eine hervorragende Ausstattung, hochwertige Verarbeitung und exzellente Fahreigenschaften aus.